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Das ORANUR-Experiment

Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünket, mit den Augen zu sehn, was vor den Augen dir liegt. – Goethe Die nukleare Todestechnologie…

Archivabbildung zu „Das ORANUR-Experiment“
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Was ist das Schwerste von allem?
Was dir das Leichteste dünket,
mit den Augen zu sehn,
was vor den Augen dir liegt.
                                             – Goethe

Die nukleare Todestechnologie aus dem Kreis von Einstein, Oppenheimer, Sacharow und Teller kam im Juli 1945 in der Wüste bei Alamogordo in New Mexico zum Einsatz. Binnen zweier Jahre nach dieser Verwirklichung der Todesformel E = MC2 wurde der lebendige Planet Erde von einer unbekannten Zahl Außerirdischer erkundet, deren Herkunft, Ziele und Absichten ein Rätsel bleiben. Ob als Wächter, Brüder, Räuber, Aasfresser, Parasiten, Hausherren oder Feinde: Seit dem Beginn der Atomexplosionen auf der Erde werden die Weltraumwesen mitsamt ihren Fluggeräten ununterbrochen beobachtet.

Auch wenn damit kein ursächlicher Zusammenhang zwischen den Atomexplosionen auf der Erde und dem Auftreten von UFO-Sichtungen bewiesen ist, denn es gibt keine „von Befürwortern beschriebenen Belege“, besteht doch das zeitliche Zusammentreffen. Es ist „bewiesen“, dass im Juli 1945 die Atomexplosionen beginnen. Es ist „bewiesen“, dass spätestens seit Juni 1947 bei den „Behörden“ in zuvor ungekanntem Ausmaß Berichte über fliegende Untertassen und andere UFOs eingehen.

Betrachten wir ein Experiment, dessen Ziel es war, die Beziehung zwischen der lebendigen Lebensenergie und der nuklearen Todestechnologie zu untersuchen. Die Wirkungen der Orgonenergie auf den menschlichen Organismus möglicherweise als Gegenmittel gegen die Strahlenkrankheit nutzen zu können, war das erklärte Ziel des Oranur-Experiments. (Oranur = Orgone Anti-Nuclear.)

DER AUTOR SCHREIBT IN DIESEM ARTIKEL DER ORGONENERGIE, ORGONENERGIE-AKKUMULATOREN ODER ENTSPRECHENDEN GERÄTEN KEINE HEILENDEN ODER WOHLTUENDEN WIRKUNGEN ODER EIGENSCHAFTEN ZU. DIE GESCHICHTE DES ORANUR-EXPERIMENTS WIRD AUSSCHLIESSLICH ZU HISTORISCHEN UND INFORMATIVEN ZWECKEN ERZÄHLT.

Freitag, 5. Januar 1951: Der Arzt Wilhelm Reich legt ein Milligramm reines Radium in einen 20-schichtigen Orgonenergie-Akkumulator. Fünf Stunden lang bleibt das Radium in dem Gerät zur Aufladung mit Lebensenergie. Während der nächsten sieben Tage wird der Vorgang täglich für eine Stunde wiederholt; das eine Milligramm reines Radium wird in den 20-schichtigen Orgonakkumulator gelegt. Am Freitag, dem 12. Januar, wird das Radium schon nach einer halben Stunde aus dem Orgon-Ladegerät entfernt und das Experiment abgebrochen.

Am letzten Tag des Experiments trat die dramatischste Wirkung auf. Die Beobachter befanden sich außerhalb des Studentenlabors. Darin stand der mit Metall ausgekleidete Orgonraum, in dem sich der leistungsstarke 20-schichtige Orgonenergie-Akkumulator befand. Ein Milligramm reines Radium diente als Kontrolle und wurde weit entfernt in einem ungenutzten Gebäude auf Reichs 280 Acre großem Anwesen aufbewahrt; das andere Milligramm wurde in das Gerät zur Aufladung mit Lebensenergie gelegt. Man muss sich in Erinnerung rufen, dass damals der Koreakrieg herrschte. Reich und seine Mitarbeiter betrieben diese Forschung zum Teil als Reaktion auf die Gefahr eines Atomkriegs, der irgendeine Art Gegenmittel gegen die Strahlenkrankheit erforderlich machen würde. Das Experiment hatte daher zum Ziel, eine mögliche antinukleare Eigenschaft der neu entdeckten Lebensenergie zu finden.

Die „normale“ Hintergrundzählrate der „Radioaktivität“ in Reichs Labor im Westen von Maine, wo etwa ein Dutzend Menschen lebte und arbeitete, betrug 30–50 Impulse pro Minute, gemessen mit dem großen Tracerlab Autoscaler 4096. Die Hintergrundradioaktivität in einem Orgonakkumulator lag, mit einem tragbaren Tracerlab Survey Meter SU-5 vom Typ 6C5 gemessen, bei 40–70 cpm. Mit anderen Worten: Auch ohne Kernmaterial führte die Konzentration der Lebensenergie in einem Ladegerät zu einer höheren Anzeige des Geigerzählers, etwa 40 % höher.

Sobald das Oranur-Experiment begonnen hatte, die konzentrierte Lebensenergie also dem radioaktiven Kernmaterial ausgesetzt worden war, stieg die Hintergrundzählrate in Reichs Labor auf ungefähr 80 cpm. Sie ging selbst nach dem Entfernen des Kernmaterials aus dem Orgonakkumulator nicht sofort wieder zurück.

Die Radioaktivität einer Radiumeinheit von einem Milligramm war auf 16.000 cpm (8,3 Röntgen pro Stunde) kalibriert worden. Dies geschah in New York City, fern der stark aufgeladenen Atmosphäre von Reichs Anlage bei Rangeley in Maine. Die beiden Radiumeinheiten trafen am 5. Januar 1951 ein und wurden sofort ungeschirmt in einem Zentimeter Abstand gemessen. In der stark aufgeladenen Atmosphäre nahe den verschiedenen Orgonakkumulatoren ergaben sich 254.760 cpm. Eine Milligrammeinheit wurde als Kontrolle gesichert und der aufladenden Wirkung der Orgon-Geräte nicht weiter ausgesetzt. Das andere Milligramm wurde in den 20-schichtigen Orgonakkumulator im metallausgekleideten Orgonraum des Studentenlabors gelegt. Solange sich das Radium im Ladegerät befand, war keine genaue Messung möglich, weil das Messgerät, das SU-5 Survey Meter, entweder weit über das Skalenende hinausschoss oder vollständig ausfiel. Abseits des laufenden Experiments arbeitete es wieder normal.

Am verhängnisvollen Freitag, dem 12. Januar, wird das Milligramm reines Radium erneut in das Lebensenergie-Gerät gelegt. Wieder spüren die Beobachter die verstärkten Strahlungswirkungen: starke Übelkeit, Gleichgewichtsverlust, Druck in der Stirn, Ohnmachtsgefühle, heftige Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe sowie starkes Aufstoßen. All diese Symptome wurden von dem etwa einen Dutzend Ärzten und Technikern beobachtet und erlebt, die während des 5-monatigen Experiments anwesend waren. Außerdem kam es bei jedem Beobachter zum Wiederauftreten alter oder ruhender Verletzungen oder Krankheiten, jeweils entsprechend seiner schwächsten Stelle. Es war, als greife die Reaktion der konzentrierten Lebensenergie auf den nuklearen Reiz jeden lebenden Organismus an seiner schwächsten Stelle an. Dies stand im Gegensatz zum beobachteten Wirkungsmuster eines „normalen“ Orgonakkumulators, der die Schwachstellen im Organismus zu stärken oder günstig zu beeinflussen schien; selbstverständlich wird hier für unsere Zwecke keinerlei heilende, wohltuende oder medizinische Wirkung unterstellt.

Das letzte Einbringen des Radiums in den 20-schichtigen Akkumulator sollte so dramatisch ausfallen, dass das Experiment aus Furcht vor möglichen Folgen abgebrochen wurde. Die Beobachter, Wilhelm Reich, Dr. Simon Tropp und andere, standen am kalten Nachmittag des 12. Januar im Freien. Durch die großen Panoramafenster konnten sie sehen, wie sich die Atmosphäre im Studentenlabor innerhalb weniger Minuten eintrübte, nachdem sie das ungeschirmte Milligramm Radium in das Lebensenergie-Ladegerät gelegt hatten. Die getrübte Atmosphäre begann sich sichtbar zu bewegen und leuchtete blau und violett. Den Männern wurde sehr schlecht; sie litten unter Übelkeit, Gleichgewichtsverlust und Magenkrämpfen. All dies ging von einem Milligramm Radium aus, das über 300 Fuß entfernt war. Noch nie zuvor waren die Symptome der Strahlenkrankheit so stark gewesen oder in einer solchen Entfernung vom eigentlichen Versuchsaufbau gespürt worden.

Das Experiment wurde insofern abgebrochen, als das radioaktive Material nicht mehr in das Lebensenergie-Ladegerät gelegt wurde. Seine Wirkungen hielten jedoch an und verstärkten sich. Es war kaum auszuhalten, sich in der Nähe irgendeines Orgonakkumulators auf dem Gelände aufzuhalten. Es schien, als hätte sich der Oranur-Effekt ausgebreitet und sämtliche Lebensenergie-Ladegeräte in Reichs ausgedehntem Labor erfasst, das aus zwei großen und mehreren kleineren Gebäuden bestand. Alle Orgon-Geräte zeigten außerordentlich hohe Geigerzählerwerte und lösten bei Beobachtern in ihrer Nähe Symptome der Strahlenkrankheit aus. Eine große Gruppe von 30 Versuchsmäusen starb nach Einwirkung dieses Orgon-Anti-Nuclear-Effekts, obwohl die Mäuse nie in unmittelbarer Nähe von Kernmaterial gewesen waren. Gründliche Obduktionen ergaben ein leukämieähnliches Blutbild.

Die Reaktion schien sich selbst aufrechtzuerhalten und sich weiter auszubreiten. Wegen der Heftigkeit des Oranur-Effekts wurden sämtliche Orgonakkumulatoren zerlegt und ihre Bestandteile voneinander getrennt. Auch der metallausgekleidete Orgonraum wurde abgebaut. Diese Maßnahme zum Abschalten der Orgonakkumulatoren, die keinen Schalter besitzen, schien die Hintergrundzählraten von 80 cpm und darüber zu senken. Es wurde beobachtet, dass bereits der Wiederaufbau eines einzigen Orgon-Ladegeräts die gemessene Hintergrundstrahlung sofort ungefähr verdoppelte. Das Radium aus dem Versuch wurde in seiner 1/2-Zoll-Bleiabschirmung gesichert und in einem 4-Zoll-Stahl-Beton-Tresor untergebracht, der in einem kleinen Holzgebäude in einiger Entfernung vom Hauptlabor stand.

Was hatte dieses Experiment gezeigt? Grundsätzlich scheint eine starke Konzentration von Orgonenergie die Strahlung einer Kernquelle zu verstärken und zu vergrößern. Die New York Times berichtete am 3. Februar 1951 über eine Mitteilung der Atomic Energy Commission, wonach die Hintergrundstrahlung in einem Gebiet mit einem Radius von 600 Meilen und einem ungefähren Mittelpunkt im Norden Neuenglands gestiegen war. Wahrscheinlich hatte Reichs Oranur-Experiment mit einem Milligramm Radium ein Gebiet von 1.130.900 Quadratmeilen beeinflusst.

Am 15. April beschloss Reich, das im Versuch verwendete Milligramm Radium zu überprüfen. Es befand sich weiterhin in seiner 1/2-Zoll-Bleiabschirmung innerhalb des 4 Zoll dicken Stahl-Beton-Tresors. In 40 Zentimetern Abstand von der Tresorwand ergab die Messung fantastische 20.000 cpm mit dem SU-5 Survey Meter. Reich fürchtete das Radium und den anhaltenden Oranur-Effekt. Er stellte einen Käfig mit einer Gruppe Mäuse ganz in die Nähe des Tresors mit dem Radium und wartete mehrere Tage. Die Versuchsmäuse blieben vollkommen gesund, obwohl die Strahlungszählraten ungewöhnlich hoch waren. Es war, als hätte sich der Oranur-Effekt verändert und wäre trotz der hohen Geigerzählerwerte nicht länger schädlich.

Nun wagte Reich einen Schritt, der eine reiche Ernte neuer Erkenntnisse einbringen sollte: Er öffnet den Tresor und misst dessen Innenraum. Der Wert liegt bei über 100.000 cpm. Er nahm das Milligramm Radium aus dem Stahl-Beton-Tresor und brachte es eilig ins Hauptlabor. Dort maß er es mit dem großen, empfindlichen Tracerlab Autoscaler 4096, dessen Zählrohr ein Glimmerfenster mit einer Flächenmasse von 2,3 mg/cm2 hatte, im Gegensatz zum Zählrohr des SU-5 Survey Meter mit einer Glimmerfensterstärke von 30 mg/cm2. Der Autoscaler 4096 war damit ungefähr zehnmal empfindlicher als das SU-5 Survey Meter. In einem Zentimeter Abstand und ohne Abschirmung lieferte das Milligramm Radium einen Wert von nur 30.000 cpm! Zur Erklärung dieser rätselhaften Beobachtung wurde allmählich erkannt, dass der 4-Zoll-Stahl-Beton-Tresor aufgrund seiner Schichtung aus Stahl und dem organischen Material Beton selbst als Orgonakkumulator wirkte.

Die nukleare Radioaktivität blieb innerhalb der Bleiabschirmung eingeschlossen, nicht jedoch die Orgonenergie, da die Lebensenergie alle Materialien durchdringt, nur mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Deshalb trat keine starke Oranur-Reaktion auf, wenn sich das Kernmaterial bleiummantelt im Tresor befand. Die Oranur-Reaktion war gewissermaßen unter Kontrolle. Die Orgonenergie konnte auf die Kernquelle einwirken, weil Orgon das Blei durchdrang; das Radium konnte das konzentrierte Orgonfeld hingegen nicht reizen, weil seine Strahlung vom Blei aufgehalten wurde. Vielleicht war damit ein Weg gefunden worden, die schädliche Wirkung des Kernmaterials aufzuheben. Wenn man die Kernquelle zuerst in eine Bleiabschirmung und diesen Bleibehälter dann in einen Orgonakkumulator stellt, kann die Orgonenergie das Kernmaterial erreichen, während das radioaktive Material das Orgon nicht beeinflussen kann. Nachdem dieser Vorgang über einen längeren Zeitraum, mehrere Monate, durchgeführt worden war, wurde eine Abschwächung der Reaktion des orgonbehandelten Kernmaterials auf ein starkes Lebensenergiefeld beobachtet.

Im nächsten Artikel werden wir Reichs Erfindung des Cloudbusters zur Bekämpfung einer unerwarteten Nebenwirkung des Oranur-Experiments besprechen. Außerdem werden wir untersuchen, wie dieses veränderte Milligramm Radium (ORUR) zur Verstärkung der Cloudbuster-Wirkung eingesetzt wurde.

Eine vollständigere Geschichte des Oranur-Experiments findet sich in Selected Writings von Wilhelm Reich, erschienen bei Farrar, Straus & Giroux, ISBN 0-374-50197-1. Kurz gesagt: Das Oranur-Experiment zeigte die Strahlenkrankheit als eine Reaktion der Lebensenergie auf den nuklearen Reiz. Eine Abschirmung gegen den Oranur-Effekt ist nicht möglich, weil Orgonenergie sämtliche Materie durchdringt. Sobald der Oranur-Effekt beginnt, breitet er sich wie eine Kettenreaktion aus und erfasst Gebiete, die ursprünglich nicht mit dem Kernmaterial in Berührung kamen. Der Oranur-Effekt erzeugt allgemein Symptome der Strahlenkrankheit und reaktiviert beim Einzelnen jede im jeweiligen Organismus vorhandene latente Krankheit oder Schwäche. Es bestehen Möglichkeiten, den Oranur-Effekt vorbeugend als Gegenmittel einzusetzen, um den Organismus gegen eine Strahlenkrankheit zu „impfen“, wie sie bei einem Atomkrieg zu erwarten wäre. Selbstverständlich ist uns bewusst, dass wir diese medizinischen Implikationen bei der Betrachtung von Reichs berühmtestem Experiment ausschließlich zu experimentellen Zwecken und aus historischem Interesse erörtern. Keinesfalls wird vorgeschlagen, dass jemand dieses gefährliche Experiment nachahmt!

Für den lebendigen Planeten Erde bedeutet dies, dass die von Oppenheimer und seinesgleichen 1945 eingeleiteten Atomexplosionen einen Oranur-Effekt ausgelöst haben, der weit in den Weltraum reicht. Aus Reichs Pionierarbeit wissen wir, dass der Oranur-Effekt nicht dem Abstandsgesetz der Strahlungsausbreitung folgt. Berichten zufolge reichte die Reaktion konzentrierter Lebensenergie auf ein Milligramm Radium 600 Meilen weit. Eine kleine Atomexplosion im Jahr 1945 mit 20 Kilotonnen setzte 500.000 Röntgen Gammastrahlung in 0,01 Sekunden frei. In derselben Zeit setzt ein Milligramm Radium 0,000023055 Röntgen Gammastrahlung frei. Die Reichweite des Oranur-Effekts dieses Milligramms betrug 600 Meilen. Die proportionale Reichweite für 500.000 Röntgen, bezogen auf den Oranur-Effekt und nicht auf eine Wellenausbreitung nach dem Abstandsgesetz, beträgt zwei Lichtjahre. Nach dieser groben Rechnung können wir erwarten, dass andere Bewohner unserer weiteren Umgebung, die stärker auf die Funktionen der Lebensenergie abgestimmt sind, unsere bösartige Nukleartechnik aus großer Entfernung bemerken.

 

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Dieser Artikel wird als historisches, symbolisches und praxisbezogenes Archivmaterial bereitgestellt. Er stellt weder medizinischen Rat noch eine Diagnose, Behandlung oder Gesundheitsberatung dar.

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