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Die Theorie der Anti-Relativität

Die Theorie der Anti-Relativität von E. P. Dollard. Um die Dimensionsbeziehungen der magnetischen Induktivität und der elektrostatischen Kapazität umfassender zu verstehen, müssen wir uns erneut der metrischen Dimension des Raums zuwenden…

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Die Theorie der Anti-Relativität

von E. P. Dollard

Um die Dimensionsbeziehungen der magnetischen Induktivität und der elektrostatischen Kapazität umfassender zu verstehen, müssen wir uns erneut der metrischen Dimension des Raums zuwenden. Doch eben diese Raumdimension ist verzerrt worden, wie es sich in einem N.F.G. ausdrückt. Im Folgenden zeigt sich, dass Faradays Verständnis unmittelbar mit dem Einsteins kollidiert, wobei Letzteres Ersteres auslöscht. Induktionslinien sind relativistischen Konzepten gewichen; Tatsachen mussten Fantasie Platz machen. Dieser Zustand wirkt sich unmittelbar auf das begriffliche Verständnis der Bedingungen und Dimensionen aus, aus denen elektrische Induktivität entsteht. Sie wird durch die Koeffizienten magnetischer und dielektrischer Felder ausgedrückt, die als „Induktivität“ und „Kapazität“ bekannt sind.

Albert Einsteins Raumbegriff stellt ein ernsthaftes Hindernis für das Verständnis dieser metrischen Dimension dar. Der entscheidende Bestandteil seiner „Relativitätstheorie“ ist Minkowskis „Viererraum“. Einstein schreibt: „Ohne ihn wäre die allgemeine Relativitätstheorie usw. vielleicht nicht ihren Kinderschuhen entwachsen.“ Quelle: „Relativity“ von Albert Einstein, Institute for Advanced Study, Princeton, New Jersey. Minkowski schlug vor, dem dreikoordinatigen, kubischen System von Descartes, dem „kartesischen“ Raum dritter Ordnung, eine vierte Koordinate hinzuzufügen. Einstein stellt diesen Raum vierter Ordnung entsprechend in „gaußschen“ statt in „kartesischen“ Koordinaten dar.

Die vierte Koordinate oder Länge des Raums wird hergeleitet als

(1) Geschwindigkeit – Zeit

Da dimensionsmäßig gilt:

(2) Geschwindigkeit oder Raum pro Zeit

ergibt das Einsetzen von (2) in (1):

(3) Raum – Zeit pro Zeit oder Raum – Zahlenwert

Hier wird eine fiktive Raumkoordinate, eine Länge, hergeleitet und als Lichtsekunde angegeben. Also:

(4) Zentimeter – Sekunde pro Sekunde oder Zentimeter

und

(5) Sekunde pro Sekunde oder Zahlenwert

Minkowski versieht diesen Zahlenwert mit einem Versoroperator, der Quadratwurzel aus minus eins. Es wurde gezeigt, dass dieser Versor zwei verschiedene Werte und damit zwei unterschiedliche Versorlagen in der Zeit besitzen kann. Setzt man die Lichtsekunde als ct an, wobei c die Lichtgeschwindigkeit und t die Zeitspanne ist, liefert der Versor das Paar

(A) Positives jct, Lichtsekunden

(B) Negatives jct, Lichtsekunden

Diese Quadraturform impliziert vier verschiedene Zeitrahmen. Einstein ignoriert jedoch die Versorlagen und behält nur eine, jct, bei. Einstein und Minkowski stellen dies als einen schlecht durchdachten Raumversor dar.

Einstein bemerkt dazu: „Die Zeit wird ihrer Selbstständigkeit beraubt.“ Nun ist die Zeit mit der Lichtgeschwindigkeit verheiratet. Minkowski erklärt weiter: „Von nun an sind Raum für sich und Zeit für sich zum Untergang verurteilt.“ Alles ist relativ zur Lichtgeschwindigkeit. Das ist „die Relativitätstheorie“.

Hier kommt jede Entwicklung einer Mathematik des Raums zum Stillstand. Raum ist jetzt nur noch ein Faktor der Lichtgeschwindigkeit. Es ist aufschlussreich, an dieser Stelle die Geschichte von eins durch Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat zu betrachten. Die Dimensionsbeziehung lautet:

(6) Konstante oder Sekundenquadrat pro Zentimeterquadrat

Eins durch c zum Quadrat hat einen Ursprung in der Arbeit von James Clerk Maxwell, 1831 bis 1879. Maxwell war ein in Schottland geborener Naturphilosoph. Seine Arbeit folgt der Spur von Ben Franklin und Michael Faraday, vermittelt durch die Mathematik von Newton und Liebnitz. Daraus entstand die „Faraday-Maxwell“-Theorie der Elektrizität, die Grundlage unseres Verständnisses von Elektrizität. Aber versteht sie irgendjemand? Ich glaube nicht.

Maxwell hatte bei seinen Untersuchungen einen bestimmten Proportionalitätsfaktor festgestellt. Dieser drückt das Verhältnis der mechanischen Kraft aus, die durch dielektrische Vorgänge auf physische Materie wirkt, zu der mechanischen Kraft, die durch magnetische Vorgänge auf physische Materie wirkt. Das hängt natürlich unmittelbar mit unserer zentralen Frage an die Quantenmechanik zusammen: dem Zustand gleich großer, entgegengesetzter Kräfte zwischen Dielektrizität und Magnetismus. Noch gibt es keine Antwort.

Es sei darauf hingewiesen, dass Maxwells Bestimmung dieses „Proportionalitätsfaktors“ einen ZAHLENWERT von eins durch c zum Quadrat ergab. Daraus zu schließen, dieser Faktor sei eine tatsächliche Geschwindigkeit oder überhaupt die Dimensionsbeziehung einer Geschwindigkeit, ist falsch. Hier ist er ein Zahlenwert. Beim Vergleich von Optik und Elektrodynamik findet man für ein Dielektrikum folgende Merkmale:

(1) Brechungsindex

(2) Dielektrische Induktivität

(3) Lichtgeschwindigkeit

Alle drei Beziehungen stehen in einem exakten Zusammenhang mit der Lichtgeschwindigkeit. Aber auch hier stellt sich die Frage: Ist eins durch c zum Quadrat eine tatsächliche Geschwindigkeit?

Maxwells Entdeckung eines Proportionalitätsfaktors zwischen Dielektrizität und Magnetismus führte zu seiner Theorie eines konjugierten Paars aus dielektrischer und magnetischer Induktion. Vereint breiten sie sich mit Lichtgeschwindigkeit durch den „lichttragenden Äther“ aus. Daraus ergeben sich elektromagnetische Wellen im freien Raum, die nicht an grobstoffliche Materie gebunden sind: massefreie Energie. Diese Ausbreitung findet im dielektrischen oder ätherischen Medium selbst statt. Sie kommt ohne sogenannte „Ladungsträger“, also Elektronen, aus und ist eine masselose Form von Elektrizität. Dieses Konzept beeinflusste das wissenschaftliche und philosophische Denken zu Maxwells Zeit erheblich. Hier beginnt also die Vorstellung des „Drahtlosen“, der Übertragung von Elektrizität ohne Drähte oder andere Führungsstrukturen.

Schon vor den Arbeiten von Heinrich Hertz, 1857 bis 1894, hatten Joseph Henry und Elihu Thompson die drahtlose Übertragung von Elektrizität experimentell bestätigt. M. Loomis hatte sie sogar patentieren lassen. Siehe „Secrets of Cold War Technology“ von Jerry Vasillatos. Diese Beispiele waren jedoch nicht elektromagnetisch, sondern elektrostatisch, also dielektrisch. Heinrich Hertz lieferte die erste vollständige Labordemonstration der Übertragung von Elektrizität durch den „freien Raum“, quer durch ein Zimmer. Befürworter werteten dies sofort als Beleg für Maxwells Theorie des Elektromagnetismus und elektromagnetischer Wellen. Als Nikola Tesla die Versuche von Hertz aufgriff, stellte er fest, dass diese Wellen nicht vollständig elektromagnetisch waren. Hertz’ früher Tod verhinderte weitere Fortschritte. Das „Weltbild“ hielt jedoch an dem Glauben fest, „hertzsche“ Wellen seien ausschließlich transversale elektromagnetische Wellen. Die beiden Begriffe wurden nun gleichgesetzt.

Als Nikola Tesla seine besonderen Übertragungstransformatoren entwickelte, stellte er bald fest, dass die Lichtgeschwindigkeit hier keine Rolle spielte. In seinen „Colorado Springs Notes“ zeigen Experiment und Berechnung, dass die Ausbreitung auf seiner „Extra Coil“ gegen 180 Prozent der Lichtgeschwindigkeit geht. Siehe „Theory of Wireless Power“ von E. P. Dollard. Es zeigt sich, dass die Ausbreitung auf dieser Zusatzspule nicht einmal die Dimension einer Geschwindigkeit besitzt. Siehe „Transmission and Reception of Telluric Electric Waves“ von E. P. Dollard. Eins durch c zum Quadrat lässt sich auf Nikola Teslas Arbeiten nicht anwenden. Tesla ist nicht gleich eins durch c zum Quadrat.

In den Schriften von J. J. Thompson findet sich die Auffassung, dass dielektrische und magnetische Ausbreitung voneinander unabhängig sein können. Ebenso wird erwogen, Magnetismus sei eine sekundäre Reaktion auf dielektrische Kräfte. Dies findet sich auch bei C. P. Steinmentz, „Transients in Space“, Seiten 394 bis 419, in „Theory and Calculation of Transient Electric Phenomena“. Dort wird eine „Hysterese des Äthers“ als Alternative zum Konzept elektromagnetischer Strahlung betrachtet. In diesem Kapitel werden die Geschwindigkeiten der dielektrischen und der magnetischen Induktion als unabhängige Variablen angegeben. Der Faktor eins durch c zum Quadrat ist hier lediglich eine Dimensionstransformation zwischen Induktivität und Kapazität. Siehe den Vortrag „Hysteresis of the Aether“ von E. P. Dollard bei der International Tesla Society. Auch hier ist eins durch c zum Quadrat nur ein Proportionalitätsfaktor, keine Geschwindigkeit.

Schließlich haben Insider des Raumfahrtprogramms der N.A.S.A. von einer „gewissen Komplikation“ berichtet. Man habe festgestellt, dass Sterne und Sonne weit außerhalb des Einflussbereichs der Erde NICHT SICHTBAR sind! Erde und Mond hingegen sind deutlich sichtbar. Im Weltraum gibt es kein direktes Licht, sondern nur solches, das durch grobstoffliche Materie sichtbar gemacht wird. Daraus ergibt sich eine wichtige Frage: Breitet sich das „Licht“ der Sonne überhaupt mit einer Geschwindigkeit aus, oder ist es lediglich eine Funktion der Zeit? Die „Zeitverzögerung“ könnte nichts weiter als eine Hysterese des lichttragenden Äthers sein.

Es ist zu beachten, dass wir in vielen Fällen nur anhand der Zeitverzögerung von Geschwindigkeit sprechen können. Andernfalls benötigen wir auch die Wellenlänge. Ist die primäre Lichtinduktion, etwa von der Sonne, eine Hysterese, durch die auf der Erde sichtbares Licht entsteht? Jetzt stecken wir tief in der Sache!

Welche Bedeutung schreiben wir also eins durch c zum Quadrat zu? Es ist eine Geschwindigkeit, ein Index, ein Verhältnis, ein Proportionalitätsfaktor und sogar ein Bestandteil des Farad. Es steckt in allem, und darauf setzen wir nun auch noch Einsteins Relativitätstheorie. So steht es um eins durch c zum Quadrat.

Um in dieser Frage zu einer Entscheidung zu gelangen, ist es aufschlussreich, den einflügeligen Papagei selbst zu betreten. Wir versetzen uns in die Lage von Dorthey, die die böse Hexe des Westens, WWW, besiegen muss. Nun muss sie mit ihrem Pudel und einigen ungewöhnlichen Freunden aus Lone Pine vor dem großen Zauberer von Oz stehen. Dorthey möchte einfach nach Kansas zurück, und wir ebenfalls. Hier müssen wir Einstein und der Relativitätstheorie von Angesicht zu Angesicht begegnen. Um die Entwicklung der Relativität besser kennenzulernen, sei auf E. Whittakers „History of the Theories of the Aether“ verwiesen. Im Folgenden geht es nur um die wesentlichen Merkmale der Relativität, wie Albert Einstein sie ausdrückt. Vor allem soll gezeigt werden, wie sie über die Begriffe Induktivität und Kapazität mit der Elektrotechnik zusammenhängt.

Der Keim von Einsteins Theorie liegt in einem bestimmten Dilemma der Lichtgeschwindigkeit und den damit verbundenen Versuchen von Fitzeau mit bewegten flüssigen Dielektrika, etwa 10-C-Öl. Betrachten wir zwei rote Laser in einer Anordnung wie bei den zuvor beschriebenen kubischen Versuchen. Wieder werden zwei voneinander entfernte, nebeneinander angeordnete rote Laser verwendet. Jeder Strahl trifft auf sein eigenes Ziel; dort wird gemessen. Ein Laser ruht, der andere bewegt sich mit 50 Prozent der Lichtgeschwindigkeit c auf sein Ziel zu. Erwartungsgemäß trifft der Strahl des ruhenden Lasers mit einer zeitlichen Verzögerung, einer Hysterese, am Ziel ein, die der Lichtausbreitung über die Strecke zwischen Laser und Ziel entspricht. Auch der Strahl des bewegten Lasers trifft mit einer Verzögerung ein. Diese entspricht aber nicht einer Geschwindigkeit von 150 Prozent der Lichtgeschwindigkeit, wie sie sich aus der Überlagerung der Geschwindigkeiten ergäbe. Er trifft mit derselben Verzögerung ein, die der Lichtgeschwindigkeit auf der Strecke zwischen Laser und Ziel entspricht. Das Superpositionsgesetz lässt sich somit nicht mehr auf die Lichtgeschwindigkeit anwenden: Unabhängig von der Geschwindigkeit des bewegten Lasers hat sein Strahl stets die Geschwindigkeit c. Diese Situation bildet den Grundstein von Einsteins Relativitätskonzept.

Einstein hat allerdings möglicherweise einige Einzelheiten ausgelassen. Der ruhende Laser erzeugt auf seinem Ziel einen roten Fleck. Er ist ein roter Laser, genau wie der bewegte. Beide sind rot, na und? Aber Moment, Herr Zauberer, sehen Sie doch! Der Fleck auf dem Ziel des bewegten Lasers ist GRÜN!

Die Relativitätstheorie oder: Warum eins durch c zum Quadrat?

Wie wollen Sie also der Polizei erklären, dass die Ampel grün war, obwohl sie in Wirklichkeit rot ist? Sagen Sie etwa: „Das ist alles relativ“? Die Antwort lautet: „Sie waren zu schnell.“ Das Licht erscheint wegen des „Dopplereffekts“ grün. Dabei verkürzt sich die Wellenlänge, während die Frequenz steigt und die Geschwindigkeit konstant bleibt. Der bewegte Laser reist mit 50 Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Die Wellenlänge verkürzt sich um die Quadratwurzel aus 50 Prozent, die Frequenz steigt um die Quadratwurzel aus 50 Prozent. Rotes Licht wird dadurch zu grünem Licht. Seine Geschwindigkeit bleibt die Lichtgeschwindigkeit c.

Die Dimensionsbeziehung lautet:

(1) Geschwindigkeit oder Länge – Frequenz

Diese Geschwindigkeit ist eine Konstante oder Invariante. Jede Veränderung der Bedingungen geht in die Wellenlänge und die zyklische Wiederholungsrate der Frequenz ein, und zwar jeweils komplementär, sodass die Geschwindigkeit konstant bleibt. Es gilt:

(2) Raum oder Länge in Zentimetern,

(3) Zeit oder Kehrwert der Frequenz in Sekunden,

(4) Geschwindigkeit oder Raum pro Zeit in Zentimetern pro Sekunde.

Der Dopplereffekt verkürzt somit die Wellenlänge und zugleich die durch die Frequenz bestimmte Periodendauer. Da die Lichtgeschwindigkeit das Verhältnis von Länge zu Zeit ist und sich beide genau im selben Verhältnis verkürzen, heben sich die Veränderungen auf; die Geschwindigkeit bleibt konstant. Anders ausgedrückt: Bewegt sich der sendende Laser mit einem Prozentsatz der Lichtgeschwindigkeit, wobei 100 der Lichtgeschwindigkeit entspricht, so verkürzt sich die Länge um die Quadratwurzel dieses Prozentsatzes und ebenso die Periodendauer. Offensichtlich ist das Produkt zweier Quadratwurzeln das Quadrat der Quadratwurzel, also der Prozentsatz der Lichtgeschwindigkeit.

Die grundlegende Dimensionsbeziehung:

(5) Länge mal Frequenz ergibt die Konstante

Lambda mal F ergibt c. Dies ist ein ganz grundlegendes Gesetz der Funktechnik; die Konstante c beträgt dabei 300 Megazyklus-Meter pro Sekunde.

Relativität ergibt sich aus folgender Situation: Sie fahren mit dem Laser mit, der sich mit 50 Prozent der Lichtgeschwindigkeit bewegt, und sehen ihn rot. Er besitzt eine rote Wellenlänge und eine rote Frequenz. Der ruhende Beobachter sieht ihn grün, mit grüner Wellenlänge und grüner Frequenz. Gegenüber dem ruhenden Beobachter sehen Sie beim Mitfahren die Länge größer, rot gegenüber grün, und die Zeit langsamer, ebenfalls rot gegenüber grün. Einsteins Relativität sagt uns, der ruhende Beobachter sehe die Länge kürzer, grün gegenüber rot, und die Zeit schneller als aus Sicht des mitbewegten Beobachters, wiederum grün gegenüber rot. Das Experiment zeigt, dass sich die Dimensionsbeziehungen des Lichtstrahls ändern; Einstein sagt, die Dimensionsbeziehungen des bewegten Beobachters änderten sich. Was sollen wir mit dieser Diskrepanz anfangen?

Die Geschwindigkeit, mit der sich Licht ausbreitet, die Lichtgeschwindigkeit c, ist eine Eigenschaft des Dielektrikums selbst, ob Äther oder 10-C-Öl. Sie hat nichts mit der Bewegung des Senders zu tun, und seine ausgesandten Wellen sind auch keine materiellen Geschosse. Aus dem bewegten Laser wird nichts „herausgeschossen“. Das elektrische Feld kann nur mit der vom Medium bestimmten Rate „in dieses einsickern“. Licht kann sich nur mit der Lichtgeschwindigkeit bewegen, die das dielektrische Medium und seine Dimensionsbeziehung eins durch c zum Quadrat, eine Zahlenkonstante, vorgeben. Licht ist kein materielles Geschoss, sondern ein Induktionsvorgang, ein Vorgang im Äther.

Steht Einstein nun grundsätzlich im Widerspruch zum Funkingenieur? Was würde die F.C.C. dazu sagen? Einstein widerspricht auch dem ohmschen Gesetz. Der Relativitätskritiker Thornberg hat in seiner Arbeit „Real, or Imaginary Space – Time“ gezeigt, dass aus relativistischen Konzepten abgeleitete elektromagnetische Beziehungen dem ohmschen Gesetz widersprechen. Dimensionsmäßig wird dabei das „pro Zentimeter“ gekürzt.

(6) Ampere gleich Ampere plus Volt

Äpfel und Birnen: Ampere und Volt sind unterschiedliche Dimensionsbeziehungen und deshalb NICHT addierbar. Aber mit Einsteins Relativitätstheorie scheint alles möglich. Die richtige Form lautet:

(7) Volt pro Ampere oder Ohm

Bezogen auf (6) gilt damit:

(8) Ampere gleich Ampere plus Volt pro Ohm

Das ist das ohmsche Gesetz. Was sollen wir davon halten? Hat man uns getäuscht?

Wie wir bisher gesehen haben, scheint der Faktor eins durch c zum Quadrat eine Art „universelle Tugend“ darzustellen; er findet Eingang in eine Vielzahl von Dimensionsbeziehungen. Eins durch c zum Quadrat wird zu einer „Spur Gottes“, die sich jeder Prüfung durch Sterbliche entzieht, außer durch den Propheten Einstein. Es ist ein Keim, aus dem eine Religion sprießen kann. Durch Albert Einsteins Wirken haben die Lichtgeschwindigkeit und die „Relativitätstheorie“ gewissermaßen ein geistiges Fundament für die „heutige Gesellschaft“ geschaffen. „Hey, Bruder, ist doch alles relativ, Mann, also*…“ Albert Einstein infrage zu stellen, kann sogar als „antisemitisch“ gelten; entsprechend wird seine Lehre durchgesetzt.

 

Einstein ist jedoch ein falscher Prophet. Die Relativitätstheorie als „Heilige Schrift“ gleicht der Verkaufsrede eines Fernsehpredigers. Nikola Tesla betrachtete die Relativität als die größte historische Verirrung des wissenschaftlichen Denkens. Sie ist nichts weiter als ein philosophischer Standpunkt, ein Virus, der ein „New Age“ infizieren soll.

Aus Sicht des Elektroingenieurs ist Einsteins Relativität „Bravo-Sierra“! Dennoch hat sie sich in den grundlegenden Betrachtungen zu Induktivität und Kapazität verwurzelt. L und C sind Koeffizienten ätherischer Vorgänge und repräsentieren somit den Äther, nicht die Relativität. Albert Einstein steht Michael Faraday im Weg, und aus Pharisäern sind nun Physiker geworden.

Eine grundlegende Relativitätstheorie wurde von Charles Proteus Steinmetz, dem „Zauberer von Schenectady“, vorgestellt. Seine Relativität war für Elektroingenieure gedacht. Sie vereinfacht die Berechnung transienter Wellen auf elektromagnetischen Übertragungsleitungen erheblich. Entwickelt wird diese Theorie im Abschnitt „Transients in Space and Time“ seines Werks „Theory and Calculation of Transient Electric Phenomena and Oscillation“. Steinmetz bezeichnet dies als „Geschwindigkeitsmaß“. Siehe „Impulses, Waves and Discharges“, Seiten 91 bis 93.

Bei komplexen Berechnungen von Übertragungsleitungen werden die Exponentialoperatoren, die aus den Faktoren der Heaviside-Telegraphengleichung abgeleitet sind, sowohl in zeitlichen als auch in räumlichen Dimensionsbeziehungen ausgedrückt. Das ist wie mit Äpfeln und Birnen: Sie sind nicht addierbar und können daher nicht unmittelbar zu einem einheitlichen Exponentialoperator zusammengefasst werden. Entsprechendes gilt für die elektromotorische Kraft, E, in Volt als zeitliche Ableitung und den dielektrischen Gradienten, d, in Volt pro Zentimeter als räumliche Ableitung. Die beiden lassen sich nicht direkt addieren.

Diese Schwierigkeiten machen die allgemeine Lösung der Telegraphengleichung sehr komplex, wenn nicht unmöglich. Tatsächlich ist bislang überhaupt keine allgemeine Lösung entwickelt worden! Um dieses Problem zu überwinden, nutzte Steinmetz die Tatsache, dass eins durch c zum Quadrat eine inhärente Eigenschaft elektromagnetischer Übertragungsleitungen ist. Anders gesagt: Das Verhältnis der Raumfaktoren ist eine Konstante, die Lichtgeschwindigkeit. Die metrischen Dimensionen von Raum und Zeit werden durch diese Konstante c vereinigt; die Exponentialoperatoren sind nun direkt addierbar.

Steinmetz wandelt hier alle räumlichen Dimensionsbeziehungen für die Entfernung entlang der Übertragungsleitung von Zentimetern in LICHTSEKUNDEN um. Das Lichtjahr ist eine entsprechende metrische Beziehung. Dies wird angegeben als

(9) Zentimeter oder Zentimeter – Sekunde pro Sekunde,

oder in der Form

(10) Geschwindigkeit – Sekunde oder Zentimeter

Die räumliche Dimension der Entfernung in Zentimetern wurde somit durch das Produkt aus der Lichtgeschwindigkeit c in Zentimetern pro Sekunde und der Zeit t in Sekunden ersetzt, also durch Lichtsekunden ct, ähnlich wie bei Minkowski. Raum- und Zeitfaktoren werden durch das Geschwindigkeitsmaß addierbar. Diese Methode ermöglichte Steinmetz die Entdeckung zuvor unbekannter transienter Wellen in Übertragungssystemen. Hier liegt Steinmetz’ Relativitätstheorie vor: ein grundlegendes, leicht verständliches Werkzeug für Ingenieure. Gegen Ende seines Lebens schrieb C. P. Steinmetz ein ganzes Buch über seine Sicht einer allgemeinen Relativitätstheorie.

Es sei darauf hingewiesen, dass Steinmetz’ Relativität und ihr Geschwindigkeitsmaß nur bei transversalen elektromagnetischen Vorgängen nützlich sind. Dies gilt etwa für elektromagnetische Übertragungsleitungen in der Energie- und Telefontechnik. Hier lässt sich jede Ausbreitung durch den Faktor eins durch c zum Quadrat ausdrücken. Auf Transformatorwicklungen oder die Netzwerke der Übertragungssysteme von N. Tesla, E. F. W. Alexanderson oder auch G. Marconi ist dieses Relativitätssystem nicht anwendbar. Die Ausbreitung in solchen Anordnungen lässt sich weder durch eins durch c zum Quadrat noch überhaupt durch eine Geschwindigkeit darstellen. Siehe „Transmission and Reception of Telluric Electric Waves“ von E. P. Dollard.

Die mathematische Arbeit von C. P. Steinmetz folgt einem grundlegenden ingenieurmäßigen Ansatz, wie ihn Oliver Heaviside begründete. Auch sie richtet sich vor allem auf die Dimension der Zeit. Zur Raumdimension findet sich wenig, außer im Zusammenhang mit einer Ausbreitungsgeschwindigkeit oder zur Bestimmung von Induktivität und Kapazität. Bei der Ausbreitung in Transformatorwicklungen stoßen Steinmetz’ Methoden an ihre Grenzen. Hier muss man sich den späteren Arbeiten von L. V. Bewly in „Traveling Waves on Transmission Systems“ zuwenden.

In den hier behandelten Übertragungssystemen sind die induktiven Felder der Elektrizität nicht an eine bewegte metallisch-dielektrische Geometrie gebunden. Das heißt: Spulen und Kondensatoren ruhen im Raum. Innerlich wurde ihnen jedoch ein Zustand relativer Bewegung zugeordnet, etwa durch Parametervariation. Die Induktionsfelder sind innerhalb der metallisch-dielektrischen Geometrie GESCHLOSSEN, die selbst im Raum ruht.

Einsteins Relativitätstheorie behandelt dagegen einen Zustand, in dem die Spulen und Kondensatoren mitsamt ihren magnetischen beziehungsweise dielektrischen Feldern zwangsweise durch den Raum bewegt werden. Die elektrische Induktion erhält dabei eine andere als ihre natürliche Geschwindigkeit. Die Schriften von J. J. Thompson befassen sich ausführlich mit diesem Zustand, doch Einstein verweist nicht auf diese wichtige Arbeit. In Einsteins Relativität wird die Elektrizität über ihre eigene Bewegungskraft hinaus in Bewegung gezwungen.

Ein Beispiel ist ein gewöhnlicher Stabmagnet, der ein ausgedehntes magnetisches Induktionsfeld erzeugt. Ruht der Magnet, weisen seine magnetischen Kraftlinien lediglich innere Ätherbewegungen auf; darüber hinaus stehen sie still. Wird der Magnet jedoch in Bewegung versetzt, reagieren die magnetischen Kraftlinien auf diese Bewegungskraft. Es handelt sich um eine Gegenkraft, ähnlich der elektromotorischen Kraft. Wie diese oder die Bremsen eines Autos tritt die Gegenkraft nur bei einer zeitlichen Änderung der Geschwindigkeit auf.

(11) Geschwindigkeit pro Sekunde oder Beschleunigung,

oder

(12) Zentimeter pro Sekundenquadrat

Bleibt die Geschwindigkeit konstant, ist die Gegenkraft null. Bewegen sich also der Magnet und sein Induktionsfeld mit gleichförmiger Geschwindigkeit, entstehen keine Kräfte. Die Energie, die diese beschleunigende Bewegungskraft am Magneten verbraucht, geht jedoch teils in den Impuls seiner Masse und teils in gespeicherte Energie des Magnetfelds über. Nun besitzt ein Magnetfeld einen scheinbaren mechanischen Impuls, genau wie die physische Masse des Magneten. Der Gesamtimpuls ist daher größer, als wenn der Magnetkörper nicht magnetisiert wäre. Daraus könnte man fälschlich schließen, der physische Körper gewinne Masse im Verhältnis zur Energie seines Impulses. Tatsächlich wird diese im magnetischen Induktionsfeld gespeichert. Einsteins Vorstellung lautet, der Magnet werde mit zunehmender Geschwindigkeit „schwerer“, wobei der elektrische Impuls ignoriert wird. Aus Sicht des Faraday-Thomson-Verständnisses elektrischer Induktion ist das ein Fehlschluss. Man geht davon aus, dass diese Trägheits- oder Gegenkraft ebenso wie die gespeicherte Energiemenge erheblich zunimmt, wenn sich die Geschwindigkeit des Magneten der Lichtgeschwindigkeit nähert. Erreicht die Bewegungsgeschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit, werden die Stärke der Kraftlinie und die gespeicherte Energiemenge unendlich. Hier zeigt sich die sogenannte „Grenzgeschwindigkeit des Lichts“, das Axiom von Einsteins Relativitätstheorie. Dem Stabmagneten wird eine „Massenzunahme“ in einem bestimmten Verhältnis zu seiner Geschwindigkeit zugeschrieben, die bei Lichtgeschwindigkeit unendlich wird. Nichts kann daher schneller als Licht sein, ja nicht einmal ebenso schnell. Eine sehr einfache Idee, die aus elektrischer Sicht jedoch auf einer falschen Schlussfolgerung beruht.

Oliver Heaviside schrieb ausführlich über das bewegte elektrische Feld, doch das wird ignoriert. Er hätte es genauso gut gar nicht schreiben können. Kein Wunder, dass er seine Fingernägel rosa lackierte! Im Zusammenhang mit der relativistischen Theorie bleibt hier eine Tatsache unerwähnt: Der Stabmagnet führt ein magnetisches Induktionsfeld mit sich, gewöhnliche physische Masse dagegen nicht. Gibt es dann auch für „ungeladene“ Materie eine Grenzgeschwindigkeit? Oder trägt sämtliche Materie ein gewisses Maß elektrischer Induktion, das diese Grenze hervorruft? Eine Zunahme der grobstofflichen Masse mit ihrer Geschwindigkeit anzunehmen und dabei den Impuls des elektrischen Felds zu ignorieren, erscheint absurd. Hier fehlt es der Titanic von Einsteins Relativität an Wasserdichtigkeit. Siehe Seiten 22 bis 24 in „Electricity and Matter“ von J. J. Thompson sowie „Occult Aether Physics“ von W. Lyne.

Elektrizität, Atomwissenschaft und Relativität:

Bisher wurde die allgemeine Bedeutung des Begriffs eins durch c zum Quadrat entwickelt. Damit haben wir ein breiteres Verständnis dessen gewonnen, was „Lichtgeschwindigkeit“ bedeutet. Den Faktor c sollte man besser nicht als Geschwindigkeit betrachten, sondern als Proportionalitätsverhältnis von Zeit und Raum. Als Verhältnis ist c dimensionsmäßig einer Geschwindigkeit gleichwertig; für sich genommen sollte es jedoch nicht als Geschwindigkeit gelten.

Auch wurde dargelegt, dass Licht nicht als materielle Projektion anzusehen ist. Licht ist kein „aus Kanonen geschossenes Getreide“. Seine Ausbreitung ist eine Ausbreitung des Mediums selbst. Bei einem bewegten Sender hält der sogenannte „Dopplereffekt“ das Energiegleichgewicht aufrecht, indem die Frequenz im Verhältnis zur Bewegungsgeschwindigkeit des Senders steigt. Die Wellenlänge wird entsprechend kürzer. Die Lichtgeschwindigkeit der gesendeten Welle bleibt somit stets die Konstante c. Der Begriff „Hysterese oder Geschwindigkeit“ wurde angesprochen.

Schließlich wurde anhand der Faraday-Thompson-Konzepte dargelegt, dass mechanischer und elektrischer Impuls zwei unterschiedliche Formen der Energiespeicherung sind. Damit erübrigt sich jede sogenannte „Masse-Energie-Äquivalenz“, kein E gleich mc zum Quadrat. In Wirklichkeit, nicht in der Relativität, wächst der Impuls des elektrischen Felds selbst asymptotisch an, wenn sich die physische Geschwindigkeit der Lichtgeschwindigkeit nähert. Diese Ideen beruhen auf dem Fundament der elektrischen Theorie und werden in „Electricity and Matter“ dargestellt. Albert Einstein ignoriert sie in seiner Relativitätstheorie; sie existieren dort schlicht nicht. Dies wird in „Occult Aether Physics“ ausgeführt. Einstein hat logisches Denken durch eine Form von Mystizismus ersetzt. Er ist ein Mystiker.

Betrachtet man J. J. Thompsons Schriften, sieht man die Atomwissenschaft in ihrer frühen Entstehung. Konzepte, die heute Albert Einstein zugerechnet werden, stammten tatsächlich von J. J. Thompson. So findet sich in seinem Buch „Electricity and Matter“ der Gedanke des Planck als einer Induktionsmenge. Zitat von Seite 63:

„Die Faraday-Röhren, die sich durch den Äther erstrecken, können nicht als dessen vollständige Ausfüllung betrachtet werden. Vielmehr sind sie als einzelne Fäden aufzufassen, die in einen kontinuierlichen Äther eingebettet sind und ihm eine faserige Struktur verleihen. Wenn dies zutrifft, muss nach unserer Vorstellung einer Lichtwelle auch die Welle selbst eine Struktur besitzen. Ihre Front wäre dann nicht gewissermaßen gleichmäßig beleuchtet, sondern bestünde aus einer Reihe heller Punkte an jenen Stellen, an denen die Faraday-Röhren die Front schneiden.“ Daraus ergibt sich das Planck, Q. Thompson gibt seine Größe hier mit einer Einheits-Faraday-Röhre an, also einem Coulomb. Wie groß ist also ein Planck?

In „Electricity and Matter“ begründet J. J. Thompson das Konzept der Atomenergie, ein Jahrzehnt vor Einstein. Zitat von Seite 111:

„Nehmen wir das Wasserstoffatom, für das n gleich 1000 ist, wobei n die Zahl der Faraday-Röhren oder elektronischen Korpuskeln bezeichnet, und setzen wir für a den in der kinetischen Gastheorie gewöhnlich angenommenen Atomradius ein, also 10 hoch minus 8 Zentimeter. Dann beträgt die Energie 1,02 mal 10 hoch plus 19 Erg. Diese Energiemenge würde ausreichen, eine Million Tonnen auf eine Höhe von mehr als hundert Yard zu heben.“ Hier gibt J. J. Thompson nicht nur eine Dimensionsbeziehung für Atomenergie an, sondern bestimmt auch die Größe des Planck anhand der Induktionsröhren im Wasserstoffatom. Thompson nennt 1000 Korpuskeln, wir sprechen von einem Elektron. Damit ergibt sich eine dielektrische Induktion psi in Coulomb von 1000 Linien pro Elektron. Das Planck lässt sich nun quantifizieren. Wie kommt es, dass Einstein all diese Informationen in seiner Relativitätstheorie ignoriert?

Um Einsteins Begriff der „Relativität“ besser zu verstehen, müssen einige Konzepte erläutert werden:

(1) Galilei-Transformation
(2) Lorentz-Transformation
(3) Minkowski-Raumzeit

Diese Themen liegen gewöhnlich außerhalb der Elektrotechnik. Kurz gesagt legt die Galilei-Transformation einen Bezugspunkt im Raum fest, von dem aus Bewegungen in diesem Raum beobachtet werden. Dem Raum selbst wird nichts zugeschrieben. Daraus ergibt sich die Vorstellung, dass die Erde nicht das Zentrum des Universums ist; sie erscheint nur so, wenn man sich mit ihr bewegt. Wird das Beobachtungskoordinatensystem von dem der Erde auf das der Sonne „transformiert“, erscheint nun die Sonne als Zentrum des Universums. Diesen Transformationsprozess kann man schrittweise fortsetzen, bis ein universell ruhendes Koordinatensystem erreicht ist, der „kosmische Massebezug“. Nikola Tesla erreichte dies mit elektrischen Mitteln. Einsteins Relativität erklärt es für unmöglich: Ein kosmischer Massebezug könne nicht gefunden werden. Alles ist relativ und muss es sein.

Einstein ersetzt die Galilei-Transformation durch die Lorentz-Transformation. Diese ähnelt in gewisser Hinsicht dem Dopplereffekt. Sie ist ein Zahlenfaktor, durch den der Bewegungswiderstand asymptotisch zunimmt, wenn sich die Bewegungsgeschwindigkeit der Lichtgeschwindigkeit nähert. Er wird durch die folgende Beziehung angegeben:

(1) Eins minus das Verhältnis von Geschwindigkeitsquadrat zu c-Quadrat

Bezeichnen wir diese Beziehung als den Faktor Gamma-Quadrat, so ist dies die Differenz von Alpha-Quadrat und Beta-Quadrat. Es gilt:

(2) Gamma-Quadrat oder Alpha-Quadrat minus Beta-Quadrat

Dabei ist Alpha gleich eins, und Beta ist definiert als das Verhältnis der Bewegungsgeschwindigkeit v zur Lichtgeschwindigkeit c. Beziehung (2) beschreibt somit eine Hyperbel. Gamma-Quadrat ist daher

(3) Eins zum Quadrat minus v zum Quadrat durch c zum Quadrat

Die Lorentz-Transformation wird dann als eins durch Gamma definiert. Bei einer Bewegungsgeschwindigkeit von null ist sie gleich eins, bei Lichtgeschwindigkeit unendlich. Nach relativistischer Argumentation ist der Widerstand gegen physische Bewegung bei der Geschwindigkeit c somit unendlich. Gilt dies jedoch nur für geladene Teilchen und nicht für grobstoffliche Materie?

Da die Lorentz-Transformation die Quadratwurzel einer hyperbolischen Funktion ist, lässt sich daraus auf die Existenz eines weiteren „sogenannten Universums“ schließen, in dem ein Teilchen nicht bis auf Lichtgeschwindigkeit abbremsen kann. Es bestehen also zwei Bedingungen: Eine Teilchengruppe kann nicht bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden; eine konjugierte Gruppe kann nicht bis auf Lichtgeschwindigkeit abgebremst werden. Donnerwetter, Herr Zauberer, davon hat uns Einstein nie erzählt!

Die Minkowski-Raumzeit wurde bereits besprochen. Zur Wiederholung: Der kartesische Raum dritter Ordnung wird durch Hinzufügen einer fiktiven Koordinate oder Länge, die als Lichtsekunde ct hergeleitet wird, zum Minkowski-Raum vierter Ordnung. Um „cool“ zu sein, versieht Minkowski diese erfundene Länge mit einem Versoroperator, der Quadratwurzel aus minus eins. Gaußsche Koordinaten werden verwendet.

Verbindet man die Terme der Versor-Hyperbelfunktion der Lorentz-Transformation mit denen des Minkowski-Viererraums, ergeben sich 16 Koordinaten, fälschlich auch Dimensionen genannt. Betrachtet man den Versoroperator der vierten Koordinate, der Lichtsekunde, so bestehen vier verschiedene „Raum-Zeit-Kontinua“ in zwei zeitlichen Quadraturrahmen, mit der Lichtgeschwindigkeit als gemeinsamem Pol. Das ist inzwischen übermäßig kompliziert geworden. Doch mit anwaltlicher Geschicklichkeit streichen die Einstein-Physiker sämtliche Terme, die nicht zur gewählten Idee passen. Man könnte daraus schließen, dass A. Einstein kein besonders guter Mathematiker war. Da er J. J. Thompson ignorierte, war er auch kein besonders guter Wissenschaftler. Kein Mathematiker, kein Wissenschaftler, kein Ingenieur: Was war Albert Einstein dann überhaupt? Er war ein Mystiker.

Die Grundlagen der Elektrizitätslehre beruhen auf den als „Faraday-Maxwell“ bekannten Theorien. Aus dieser grundlegenden „Urform“ entwickelten sich die

(1) Maxwell-Thompson-Theorie

(2) Maxwell-Heaviside-Theorie

(3) Maxwell-Lorentz-Theorie

(4) Maxwell-Einstein-Theorie

Maxwell hat viele Ausleger, doch wo bleiben Maxwells eigene Worte? Das ähnelt dem Christentum: viele Religionen, viele Kirchen, aber kein Jesus. Jesus ist in keiner Kirche ein willkommener Gast, und Maxwell ebenso wenig. Hier zeigt sich eine inhärente Eigenschaft der menschlichen Gesellschaft. Es steht geschrieben, und es endet ausnahmslos tödlich: Jesus im Alter von 33 Jahren.

Bei der Weiterentwicklung der elektrotechnischen Theorie ließ C. P. Steinmetz Maxwell vollständig hinter sich. So entwickelte er seine bedeutenden Transformatorgleichungen, das eigentliche Fundament der Transformatortheorie. Hier zeigt sich der erste Ansatz einer Theorie longitudinaler elektrischer Wellen. Steinmetz richtete seine Arbeit vor allem auf die metrische Dimension der Zeit und verwendete dabei Ideen und Begriffe, die auf Oliver Heaviside zurückgehen. Die Raumdimension wird hauptsächlich als Geschwindigkeit behandelt, also als Raum-Zeit. In seiner Weiterentwicklung der Faraday-Konzepte sowie von Induktivität und Kapazität wird der Raum zwar eigenständig betrachtet, jedoch nur begrenzt. Es scheint, als könnten wir den Raum einfach nicht von der Lichtgeschwindigkeit trennen.

Lamares Versuch zur longitudinalen Übertragung / N.F.G.-Zwischenspiel:

Ich habe Lamares Materialpaket erhalten. Es freut mich sehr zu sehen, welche Aktivität es ausgelöst hat. Wie die Kugelantenne aufgebaut ist und welche Feldmuster sie erzeugt, weiß ich nicht genau; deshalb kann ich dazu nichts sagen.

Reichlich N.F.G. hier in Lone Pine. Für mich war das hier die Annenburg Foundation aus Los Angeles. Nutzlose Einstein-Anhänger. Immer dieselbe Geschichte: „Oh ja, ich helfe dir. Lass mich deine Antriebswelle lagern, das wird schon.“ Dann war alles verschwunden. Wieder hereingelegt. Außerdem blockiert orientalischer Mystizismus mein Schreiben im Forum!

Ich begreife nicht, warum das, was ich immer wieder durch Experimente und Theorie gezeigt habe, offenbar an allen vorbeigeht. Ich benutze lediglich Naturwissenschaft und Mathematik auf Schulniveau. Das Hindernis kann nur krankhaftem Mystizismus oder geistiger Zurückgebliebenheit zugeschrieben werden. Letztere ist angeboren, Ersterer wird erzeugt. Ist es da verwunderlich, dass der einzige Mann in Lone Pone, der versteht, was ich sage, ein Lastwagenfahrer namens Bart ist? Er hat meine Einstein-Reihe angestoßen; deshalb ist sie ihm gewidmet.

Die mystische Erfahrung ist die Kraft, die einen zur Wissenschaft bewegt. Sie ist vorübergehend. Der Mystizismus löst sich in Wissenschaft auf, die dann als Ingenieurskunst Früchte trägt. Der Mystizismus, wie ich ihn in meinen Schriften definiere, ist hingegen nicht vorübergehend. Er bleibt bestehen und hasst deshalb die Wissenschaft. Ohne Geheimnis ist der Mystiker kein Priester mehr. Dies ist eine platonische Erkenntnistheorie. Sie beruht auf Glauben, nicht auf Vernunft. Im Christentum ist das eine Notwendigkeit; in den meisten Fällen beruht dieser Glaube jedoch auf nebulösem Denken. Mit anwaltlicher Geschicklichkeit wechseln seine Faktoren ihre Bedeutung je nach ihrer Lage in Raum und Zeit oder ihrer „Haltung“. Platonisches Denken ist letztlich totalitär. Siehe „Occult Science Dictatorship“ von Lyne.

Dieses platonische Denken greift Einstein auf und formt daraus eine kabbalistisch-existenzialistische Sicht der physischen Wirklichkeit, die den Naturgesetzen unmittelbar widerspricht. Einstein erscheint als höchstes und unfehlbares Wesen, das wie ein Gott betrachtet werden soll. Die heutige Gesellschaft der Ich-Kraft ist ihre Blüte: ich, mein, ich, und du, du bist ein Stück ****! Hier liegt die Grundlage für das Verschwinden von Wissenschaft und Ingenieurswesen in den U.S.A. Donnerwetter, Herr Zauberer, wollen die uns umbringen? Siehe die Philosophie einer jüdisch-buddhistischen Weltreligion bei Commonweal und Michael Lerner. Noch mehr über Einstein zu sagen, wäre, wie Oliver es ausdrückte, „die Erschlagenen erschlagen“. Lassen wir tote Hunde liegen.

Um das Anbiedern fortzusetzen, führt Bearden uns jedoch direkt zum Mystizismus zurück. Mehr noch: Er verbreitet Desinformation, damit niemand Tesla versteht. Was würde Israel zu „Tesla-Waffen“ im Iran sagen? Oder wollten wir sie in Israels Händen sehen?

Dann haben wir die Corums, K. L. und J. F. Das ist die P.E.E.E. Vergessen Sie sie; Tesla-Wissen findet sich hier nicht. Und dann A. Puharich, nicht sein wirklicher Name. Denken wir daran, wie R. Josh Reynolds beim „Letzten Abendmahl“ A. Puharich die Finanzierung strich und erklärte, ich hätte mit Lebensmittelmarken mehr erreicht als er mit Millionen Dollar. Dazu bin ich QRU. In Wirklichkeit scheine nur ich Tesla verstehen zu können, und ich nehme an, das sollte mich freuen. Damit hat es sich.

Zurzeit untersuche ich Einzelheiten für die Fortsetzung meiner Schriftenreihe über Induktivität und Kapazität. Die etablierten Dimensionsbeziehungen sind N.F.G., selbst bei C. P. Steinmetz. Zu viele Dimensionen werden durch Einheitswerte gekürzt, und im Raum fehlen zahlreiche Versoren. Beispielsweise ist bei Induktivitätsberechnungen der Radius eines Kreises eine Linie, sein Umfang dagegen ein Kreis. Hier haben wir zwei unterschiedliche Koordinatensysteme oder Vektorausdrücke, eine Art räumliche Quadratur. Somit ist

c = 2πr Zentimeter

vektoriell nicht vollständig; es lautet vielmehr

c = 2 πkr Zentimeter

wobei k ein Versoroperator ist. Deshalb sind c und 2πr nicht austauschbar. Hier liegt eine wichtige Schwierigkeit in den Dimensionsbeziehungen von Induktivität und Kapazität.

Der Faktor Pi durch zwei bei der longitudinalen Geschwindigkeit stellt eine Integration dar und ist für sich genommen keine tatsächliche Geschwindigkeit. Er kann auch aus einer falschen Herleitung der verteilten Konstanten von Übertragungsstrukturen entstehen. Dies wird in dem I.R.E.-Aufsatz „Electrical Oscillations in Antennae and Induction Coils“ von J. Miller, 1919, gezeigt.

Die Ausbreitung einer transversalen elektromagnetischen Welle wird durch folgende Dimensionsbeziehung beschrieben:

Zentimeter pro Sekunde,
oder Geschwindigkeit v.

Dies ist das Verhältnis von Raum, Zentimeter, zu Zeit, Sekunde.

In konjugierter Form wird die Ausbreitungskonstante einer longitudinalen magnetisch-dielektrischen Welle durch die folgende Dimensionsbeziehung angegeben:

Pro Zentimeter, pro Sekunde,
oder pro (Zentimeter – Sekunde),

Gegengeschwindigkeit u.

Dies ist das Verhältnis des Gegenraums, pro Zentimeter, zur Zeit in Sekunden.

In einer anderen Schreibweise ist die T.E.M.-Ausbreitungskonstante die Quadratwurzel aus dem Produkt von

Henry pro Sekunde, Mu,

und

Farad pro Sekunde, Epsilon.

Für die L.M.D.-Ausbreitungskonstante ist sie dagegen die Quadratwurzel aus dem Produkt von

pro (Henry – Zentimeter)

und

pro (Farad – Zentimeter).

Die zusammengesetzte Ausbreitungskonstante ist somit die Überlagerung der Geschwindigkeit v und der Gegengeschwindigkeit u. Die beiden sind dimensionsmäßig nicht addierbar; erforderlich sind daher ein Versor und eine Dimensionstransformation in Zentimeterquadrat.

Die T.E.M.-Welle verläuft stets entlang der Achse der metallischen Geometrie, tangential zur Metallgrenze. So ist es beim „Koaxialkabel“. Die L.M.D.-Welle verläuft dagegen stets senkrecht zur Achse der metallischen Geometrie, normal zur Metallgrenze. So ist es bei der „Transformatorwicklung“. Die daraus resultierende komplexe Ausbreitung von v und u bildet eine Spirale mit einem Neigungswinkel gegenüber den Metallachsen der Spulenwicklung. Während T.E.M.-Wellen in das Metall hineinreichen und Elektronenfluss verursachen, umgeht die L.M.D.-Welle das Metall: kein Elektronenfluss und daher kein ohmscher Widerstand. Der Faktor Pi durch zwei ist die zusammengesetzte Ausbreitung nur für einen ganz bestimmten Parametersatz. Siehe den Teil „The Oscillating Coil“ in „Theory of Wireless Power“ von E. P. Dollard. Es sei darauf hingewiesen, dass sich Fehler in die Tabellen eingeschlichen haben, die Gleichungen aber richtig sind. Warum konnten die Corums das nicht herausfinden? Warum verweisen sie auf keine der Arbeiten von Blume, Bewely, Dollard und anderen dazu? Nun, die Herren Corum?

Eine sehr wichtige Tatsache, die Meyl und anderen entgeht, ist die Monopolarität von Teslas Übertragungsnetzen. Die allseits so geliebten dipolaren Konzepte verschwinden damit im Strudel der Toilettenschüssel, rülps. Vergessen Sie Bearden, vergessen Sie Meyl: Scheiße fürs Scheißhaus! Tesla umgeht das Konzept von Plus und Minus. Es gibt nur einen Pol, Plus. Hier liegt ein echter „Einphasen“-Wechselstrom vor, mit nur einem Draht. Dieses Konzept erschüttert philosophisch die Dualität von Gott und Teufel. Gott hat keinen Gegenpol; er ist eins, nur positiv. Das ist das Geheimnis von Teslas Übertragungskonzept. Wirkung und Gegenwirkung sind nun aufgehoben.

Betrachtet man eine Resonanzspule in ihrer Grundschwingung, etwa Teslas „Extra Coil“, so eilt das Potenzial e am oberen Anschlussende der elektromotorischen Kraft E am unteren Ende in der zeitlichen Phase um 90º (π/2 Radiant) voraus. Dies ergibt sich aus der Beziehung

E = (b/a)*jE

Dabei gilt:

e ist das elektrostatische Potenzial in Volt,

E ist die elektromotorische Kraft in Volt,

a ist der Leistungsfaktor,

b ist der Induktionsfaktor der schwingenden Spule.

Daraus ist ersichtlich, dass kein Umlauf von Flusslinien möglich ist. Die Spule wird somit „longitudinal übertragend“. Potenzial e und elektromotorische Kraft E bestehen in getrennten Zeitrahmen. Diese Beziehung lässt sich mit einer Zweidrahtleitung, einer T.E.M.-Viertelwellenleitung, nicht erzeugen, denn hier herrschen die Umlaufgesetze. Es muss ein einzelner Draht sein, dessen Anordnung eine Ausbreitung normal zur Achse der Metallgrenze ermöglicht, also L.M.D.

Daher kann das Einschließen des elektrostatischen Anschlusses eines Tesla-Übertragungssystems in eine Metallkugel die radialen dielektrischen Kraftlinien nicht abschirmen. Ein dipolares System in derselben Kugel kann sie dagegen nicht verlassen, abgesehen von dem Anteil, der durch die Eintrittsöffnung der Übertragungsleitung entweicht. So einfach ist es, aber niemand versteht es. Alle springen zurück zu Bearden, Corum und Meyl und bleiben im Unklaren. WARUM?

Wendet man den Begriff „Antennengewinn“ auf die T.E.M.- und L.M.D.-Ausbreitung an, ergeben sich bestimmte Überlegungen. Die Richtwirkung von T.E.M.-Wellen beruht auf der räumlichen Dimension einer Fläche. Hoher Gewinn bedeutet eine große Apertur in Zentimeterquadrat, also eine große Schüssel. Dimensionsmäßig gilt:

Fläche gleich

Breite mal k*Höhe

Dies ist ein Kreuzprodukt. k ist der Operator für den rechten Winkel, ein dimensionsloser Versor. Die Welle breitet sich normal zur Oberfläche dieser Fläche aus Breite kreuz Höhe aus, entlang der Achse des Versors k. Heaviside bezeichnet dies als

Vwh = l

Das transversale Produkt von Breite und Höhe ist Länge. V ist sein Operator für das Vektorprodukt.

Bei der L.M.D.-Welle ist die Lage ganz anders. Die Richtwirkung ist hier kollinear oder axial. Dimensionsmäßig lautet sie:

Länge mal Länge

gleich Länge zum Quadrat.

Die Wellenausbreitung ist kollinear mit dieser quadrierten Länge. Diese axiale „Antenne“ muss nun gegenräumlich geformt sein, also unterteilt werden. Die scheinbare physische Länge ist dann nur noch ein integriertes Ergebnis aus der Summe gegenräumlicher Abschnitte. Ein Lineal, dessen Zollabschnitte jeweils in 16 Teile unterteilt sind, hat eine physische Länge von einem Fuß. Eine „große Schüssel“ könnte daher für L.M.D.-Wellen der falsche Weg sein.

Da wir bislang jedoch keine gesicherten Wahrheiten haben, betrachten wir auf einem anderen Gedankenweg „elektrische Schallwellen“ im Äther. Schließlich hat Tesla genau das gesagt. Siehe Thornbergs Arbeit über „Maxwellian electric sound waves in the Aether“. Gesucht ist also ein elektrisches Analogon zum Schall. Helmholtz’ Arbeiten behandeln dies, doch Heaviside weist darauf hin, dass die Mathematik nichts taugt.

Die Analogie zu seismischen P- und S-Wellen sieht gut aus. Benötigt wird eine Alternative zu Mu in Henry pro Zentimeter und Epsilon in Farad pro Zentimeter. In der L.M.D.-Theorie geht es nicht um Mu oder Epsilon, sondern um pro (Henry – cm) und pro (Farad – cm). Das zeigt sich in den Arbeiten zu P- und S-Wellen, die Lamare mir geschickt hat. Tesla lobte Helmholtz, aber vielleicht braucht es einen weiteren Oliver, damit es funktioniert. Hier könnte eine „große Schüssel“ funktionieren.

Schließlich habe ich im Forum „Heretical Builder“ eine Alexanderson-„Antenne“ für das 160-Meter-Amateurfunkband vorgestellt. Es handelt sich um eine skalare, räumliche Wellenleiterstruktur ohne Wellenlänge, daher „raumskalar“. Dieses Netzwerk ist eine skalierte Version der 18,6-Kilozyklus-Anlage, die für die Marine an der Station KET in Bolinas, Kalifornien, gebaut wurde. Gewählt wurde ein Maßstab von 100 zu 1; so werden aus 18,6 kc nun 1860 kc, eine Amateurfunkfrequenz. Dieses Netzwerk erzeugt eine longitudinale dielektrische Ausbreitung ohne magnetische Komponente. Reine „dielektrische Wellen“ nach J. J. Thomson. Raumskalare Übertragung könnte zwischen identischen, phasensynchronen Einheiten möglich sein. Ein großartiges Amateurfunkprojekt, das Sie aber nicht in QST finden werden. Doch niemand baut es. Ist der Amateurfunk, einst als nationales technisches Potenzial angesehen, zu einem nutzlosen Hobby der Selbstverleugnung geworden? Wenn ja, wird die F.C.C. ihn nicht länger anerkennen und mit irgendwelchen „911-Fantasiegesetzen“ Schritte zu seiner Abschaffung einleiten. Rennen wir also zurück zu Beardens Dipolen, die auf dem Freeway 405 Elektronen zertrümmern, zurück zu Meyls Spielzeug von Edmund Scientific und zur mathematischen Selbstbefriedigung der Corums an der Resonanzspule, zurück zu den Füßen des einflügeligen Papageis? Ich hoffe nicht!

Einstein, Tesla und der Zauberer von Oz:

Einstein und seine Theorien lassen sich durch eine Tiergeschichte beschreiben. So, wie sie aus seinen Schriften hervorgeht, ähnelt die Relativität als „Ideenpaket“ in vieler Hinsicht dem „Kuckucksei“. Der Kuckuck baut kein eigenes Nest, sondern sucht unter den Nestern anderer Vögel ein geeignetes. Dort legt er sein Ei hinein. Nach dem Schlüpfen drängt sein Junges die anderen über den Rand aus dem Nest. So verläuft der Wachstumszyklus von Einsteins Relativität.

Um Einsteins Argumentation zu verstehen, entnehmen wir einige logische Beziehungen seinem Buch „Relativity“, Random House, 1916, Seite 50. Dort heißt es:

(1) Aussage (A) ist die elektrodynamische Theorie von Maxwell und Lorentz.

(2) Aussage (B) ist die relativistische Theorie von Einstein und Minkowski.

(3) Viele Experimente sprechen für (A) oder auch für (B).

(4) Diese Experimente „begrenzen die theoretischen Möglichkeiten“, sodass nur (A) der Prüfung durch die Erfahrung standhält.

(5) Bestimmte Experimente stimmen mit (A) durch eine „Hilfshypothese“ überein, die „ohne (B) sachfremd“ ist.

Betrachten wir Einsteins Aussage auf derselben Seite 50:

„Bei der theoretischen Behandlung dieser Elektronen stehen wir vor der Schwierigkeit, dass die elektrodynamische Theorie allein ihre Natur nicht erklären kann.“ „Denn die elektrischen Massen, aus denen das Elektron besteht, müssten sich unter dem Einfluss ihrer gegenseitigen Abstoßung zerstreuen, sofern nicht Kräfte anderer Art zwischen ihnen wirken, deren Natur uns bisher verborgen geblieben ist.“

Kräfte anderer Art? Meinen Sie die dielektrischen Kraftlinien, die durch das Faraday-Thompson-Konzept der Induktion aus dem Dunkel geholt wurden? Jedes Elektron ist der bewegliche Endpunkt einer Menge dielektrischer Kraftlinien. Sie ziehen sich wie Gummibänder zusammen oder dehnen sich und versetzen dadurch das Elektron am Ende in Bewegung. Beim thermionischen Elektron ziehen sie sich zusammen und ziehen das Elektron mit; beim Kathodenstrahl werden sie vom Elektron gedehnt. Im ersten Fall werden die Kraftlinien abgebaut, im zweiten ausgesandt. In beiden Fällen bewegen sich die Elektronen strahlenförmig, während unbeteiligte Kraftlinien die Zwischenräume füllen und die Elektronen lenken. Deshalb bewegen sich Elektronen auf geraden Linien, also als Strahlen.

Diese Tatsachen sind seit der ersten Erfindung der „Vakuumröhre“ durch Sir William Crookes bekannt, aus der die umfangreichen atomwissenschaftlichen Versuche von J. J. Thompson und Nikola Tesla hervorgingen. Hier zeigt sich, dass das sogenannte Elektron nur ein Schatten ist: Seine scheinbare physische Masse ist lediglich elektrischer Impuls. Ein Elektron besitzt keine Ruhemasse. Es ist nichts weiter als ein losgerissener „Haltepunkt“, der unter dem Zug der Spannungen in den dielektrischen Kraftlinien steht. Es sind die abgebrochenen Enden eines in zwei Hälften gebrochenen Spaghettibündels. Offensichtlich ist diese Argumentation im Reich von Einsteins Relativitätstheorie nicht willkommen. Sollen wir glauben, Einstein habe die bedeutendsten theoretischen und experimentellen Arbeiten seiner Zeit nicht gekannt?

Weiter in „Relativity“ von Albert Einstein, Seite 51:

„Die zweite Klasse von Tatsachen, auf die wir angespielt haben, betrifft die Frage, ob sich die Bewegung der Erde im Raum in irdischen Experimenten wahrnehmbar machen lässt.“ … „Alle Versuche dieser Art führten zu einem negativen Ergebnis.“ Einsteins Relativität führt zu dem Schluss, dass kein Bezugspunkt im galileischen Sinne tatsächlich existieren kann; alle Bezugspunkte sind relativ zueinander. Diese Relativität folgt einer Lorentz- statt einer Galilei-Transformation. Ein absoluter Bezug ist unmöglich, alles ist relativ. Das kommt der Leugnung der Existenz Gottes gleich. Vergessen wird, dass die Relativität zu ihrer Zeit aus genau diesem Grund keinen Anklang fand: Sie ist atheistisch. Wie Existenzialismus oder Kubismus ist der Relativismus ein höchst zerstörerisches philosophisches Konstrukt, mit dem man den modernen Menschen heimsucht. Diese zerstörerischen philosophischen Kräfte erblühten als das „Dritte Reich“.

Die einphasigen dielektrischen Kräfte aus Nikola Teslas Arbeit setzen relativistische Beziehungen außer Kraft. Tesla „erdete“ sich durch eine besondere Raum-Zeit-Hysterese elektrisch an einem galileischen Koordinatensystem nullter Ordnung. Auch die Kathodenstrahl-Projektionsröhren, die er für seine Atomstudien verwendete, setzen relativistische Beziehungen außer Kraft. Teslas Äußerungen über „strahlende Materie“ weisen auf kosmische Strahlen von ungeheurer Durchdringungskraft hin, die sich fünfzig (50) Mal schneller als Licht bewegen: Le-Sage-Teilchen. Hier widerspricht Albert Einstein unmittelbar Nikola Teslas experimenteller Forschung und ignoriert die von J. J. Thompson vollständig. Einstein „legte sein Ei“ in das „Nest Faradays“. Von da an ist die „theoretische Physik“ von der „Elektrizitätswissenschaft“ geschieden. Im Gegenzug machte die theoretische Physik aus Maxwell, Faradays „Nachkommen“, eine „H*re“.

Kürzlich veröffentlichte die Zeitung „Los Angeles Times“ eine Reihe ganzseitiger Leitartikel über Einstein, als „Schadensbegrenzung“ wegen der europäischen C.E.R.N.-Versuche mit überlichtschnellen Teilchen. Die L.A. Times ging hart vor: C.E.R.N. habe unverantwortlich gehandelt und müsse um Erlaubnis bitten, solche Ergebnisse zu veröffentlichen! Spätere Leitartikel stellen Einstein als höchste Autorität, spirituellen Meister und so weiter dar. Schließlich setzte er sich ja für eine E-gleich-mc-Quadrat-Bombe ein, um einen Völkermord am deutschen Volk zu bewirken. Ein wahrhaft heiliger Mann, meinen Sie nicht?

Zum Abschluss: Als Albert Einstein nach Amerika kam und mit Ehrungen und Fanfaren empfangen wurde, stellte man ihn selbstverständlich T. A. Edison vor, dem uramerikanischen Wissenschaftler und Erfinder mit „Achsfett und Bauholz“. Der „kojotenhafte“ Edison legte Einstein listig einen Intelligenztest seines Unternehmens vor. Einstein schnitt dabei nicht besonders gut ab: Er kannte die Schallgeschwindigkeit nicht! Ist Einstein vielleicht nur eine weitere Ausgabe Marconis, beide im Widerspruch zu Tesla? Schließlich erklärte ein Titelblatt des Time Magazine vom 1. Januar 200 Albert Einstein zum „Mann des Jahrhunderts“. Wir sind wahrhaftig getäuscht worden!

Hier stehen wir also. Wir sind in den riesigen einflügeligen Papagei eingedrungen. Während die Menge zu Füßen dieses gewaltigen Götzen zitterte, lief der Pudel um ihn herum. Dahinter entdeckte er nichts weiter als einen winzigen Zirkusbetreiber an einem kleinen Steuerpult. Dieses furchteinflößende Idol ist nur eine riesige ZIRKUSKULISSE! Können wir jetzt nach Kansas zurück?

 

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Dieser Artikel wird als historisches, symbolisches und praxisbezogenes Archivmaterial bereitgestellt. Er stellt weder medizinischen Rat noch eine Diagnose, Behandlung oder Gesundheitsberatung dar.

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